Wien

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Hinweise

Im Folgenden werden regionale Zusatzregelungen angeführt, die zusätzlich zu den bundesweiten Maßnahmen gelten.

Aktuelle Maßnahmen in Wien im Überblick

Diese Graphik zeigt einen Überblick über regionale aktuelle Maßnahmen. Alle Informationen finden sich im Fließtext. Die bundesweiten Maßnahmen sind auf der Bundesseite zu finden.

Maßnahmen für das gesamte Bundesland Wien

Wiener COVID-19- Schutzmaßnahmenbegleitverordnung 2021

Für das Bundesland Wien gelten derzeit (bis einschließlich 30. Jänner 2022) zusätzliche Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19: 

Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr

  • PCR-Tests sind max. 48h gültig.
  • Die Verpflichtung zur Vorlage eines Nachweises über eine geringe epidemiologische Gefahr besteht auch für Kinder in der Altersgruppe von 6 bis 12 Jahren (bis 3 Monate nach Vollendung des 12. Lebensjahres).
  • Entgegen der bundesweiten Maßnahmen gelten Wohnzimmertests nicht für die Arbeit, elementare Bildungseinrichtungen und das Betreten von Beherbergungsbetrieben in Ausnahmefällen. 
  • Außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit, betreute Ferienlager:  Antigentest sind bei nicht rechtzeitigem Vorliegen eines negativen PCR-Tests möglich.

Zusammenkünfte

  • Bei Zusammenkünften mit zugewiesenen Sitzplätzen mit max. 500 Personen ist der Zutritt nur mit 2-G-Nachweis sowie einem negativen PCR-Test (nicht älter als 48h Stunden) gestattet.
  • Bei Zusammenkünften im Freien ist eine Teilnahme nur zulässig mit 2-G-Nachweis sowie einem negativen PCR-Test (nicht älter als 48 h).

Arbeit

  • Es gilt die 3G-Regel am Arbeitsplatz, wobei die Abnahme des negativer PCR-Test nicht älter als 48 Stunden sein darf.
  • Dies gilt auch für auswärtige Arbeitsstellen sowie für mobiler Pflege- und Betreuungsdienstleister:innen. Diese müssen einen 2G-Nachweis vorweisen. Kann ein solcher nicht vorgewiesen werden, ist ein gültiger PCR-Test vorzulegen, wobei die Abnahme des negativer PCR-Test nicht älter als 48 Stunden sein darf. 

Gelegenheitsmärkte

  • Auf Gelegenheitsmärkten ist nur die Abholung von Speisen und Getränken erlaubt.
  • Die Speisen und Getränke dürfen nicht im Umkreis von 50 Metern um die Betriebsstätte konsumiert werden.

Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe

  • Besucher:innen müssen einen 2G+-Nachweis erbringen, wobei die Abnahme des negativen PCR-Tests nicht älter als 48 Stunden sein darf.
  • Im Falle eines positiven Testergebnisses ist das Einlassen von Besucher:innen und Mitarbeiter:innen dennoch zulässig, wenn mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit nach abgelaufener Infektion vorliegt und auf Grund der medizinischen Laborbefunde, insbesondere auf Grund eines CT-Werts >30, davon ausgegangen werden kann, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.
  • Für Mitarbeiter gilt ein 2G-Nachweis. Kann ein solcher Nachweis nicht vorgewiesen werden, ist ein gültiger PCR-Test vorzulegen, wobei in Wien ein negativer PCR-Test nicht älter als 48 Stunden sein darf. Wenn es zur Aufrechterhaltung des Betriebes unbedingt erforderlich ist, kann der PCR-Test in Ausnahmefällen bis zu maximal 72 Stunden zurückliegen.
  • Zweimal wöchentliches Berufsgruppenscreening

Bettenführende Kranken- und Kuranstalten

  • Besucher:innen müssen einen 2G+-Nachweis erbringen, wobei die Abnahme des negativen PCR-Tests nicht älter als 48 Stunden sein darf.
  • Personen sowie Begleitpersonen bei Untersuchungen während der Schwangerschaft dürfen nur mit einen
    2,5G-Nachweis eingelassen werden, wobei die Abnahme des PCR-Tests nicht mehr als 48 Stunden zurückliegt. Führt dies zu unzumutbaren Härtefällen, kann an dessen Stelle ein negativer Antigentests vorgewiesen werden, dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf.
  • Für Mitarbeiter gilt ein 2G-Nachweis. Kann ein solcher Nachweis nicht vorgewiesen werden, ist ein gültiger PCR-Test vorzulegen, wobei in Wien ein negativer PCR-Test nicht älter als 48 Stunden sein darf. Wenn es zur Aufrechterhaltung des Betriebes unbedingt erforderlich ist, kann der PCR-Test in Ausnahmefällen bis zu maximal 72 Stunden zurückliegen.
  • Zweimal wöchentliches Berufsgruppenscreening

Sportstätten

  • Zusätzlich dürfen Sportstätten in geschlossenen Räumen durch Kunden nur zum Zweck der Ausübung von Sport, bei dessen sportartspezifischer Ausübung es nicht zu Körperkontakt kommt, betreten werden.

Elementare Bildungseinrichtungen und Schulbereich

  • Für elementare Bildungseinrichtungen gilt mit Ausnahme des Bringens und Abholens von Kindern die Vorlage eines 3G-Nachweises (PCR-Test max. 48 h). 
  • Kann die 2G-Regel durch Arbeitnehmer:innen, Inhaber und Betreiber nicht eingehalten werden, besteht die Verpflichtung dreimal wöchentlich einen PCR-Test vorzulegen (PCR-Test max. 48 h). 
  • FFP2-Maskenpflicht für alle Personen in geschlossenen Räumen, außer für die zu betreuenden Kinder. Ausnahme gilt  für das betreuende Personal in Gruppenräumen, in denen ausschließlich Kinder bis zum Beginn der Schulpflicht betreut werden.
  • Schulpflichtige Kinder, die eine Hort- oder Familiengruppe in einer elementarpädagogischen Einrichtung besuchen, haben während des Aufenthaltes in dieser elementarpädagogischen Einrichtung einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Corona-Testpass: Gilt auch am 6. und 7. Tag nach der ersten Testung, sofern die Testintervalle eingehalten werden.

Für weitere verbindliche Regelungen siehe Wiener COVID-19-Schutzmaßnahmenbegleitverordnung 2021 und Änderung.

Weitere Informationen

Bildungsampel Wien

Bundesweit gilt derzeit: 

Ab Montag, 17. Mai 2021, werden alle österreichischen Schulen in Präsenzbetrieb geführt. Voraussetzung zur Teilnahme am Präsenzunterricht ist der Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr.

Für weitere verbindliche Regelungen siehe COVID-19-Schulverordnung 2021/22 und deren Änderung sowie COVID-19-Hochschulgesetz.

Weitere Informationen zur Wiener Bildungsampel sowie die aktuellen Verordnungen können auf der Website der Bildungsdirektion Wien abgerufen werden. 

Ab KW 38 stellt die Corona-Kommission das epidemiologische Risiko für die Bildungseinrichtungen pro Bundesland fest. Auf Basis dieser Einstufung legt die Bildungsdirektion die Risikostufe für das Bundesland im Einvernehmen mit der Zentralstelle per Verordnung fest. Die zuständige Bildungsdirektion informiert dann die Schulen. Definierte Rahmenbedingungen ermöglichen zudem flexible Maßnahmensetzung am Schulstandort. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF)

Letzte Aktualisierung: 21.01.2022. Die Darstellung der aktuellen Maßnahmen dient zur Information der Bevölkerung und wird regelmäßig aktualisiert. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist nicht rechtsverbindlich.