Bundesweite Maßnahmen

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Hinweise

5. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung 

Diese Verordnung tritt mit 22. November 2021 in Kraft und mit Ablauf des 1. Dezember 2021 außer Kraft.

Hier folgend angeführt sind zentrale Bereiche, für weitere verbindliche Regelungen siehe 5. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung.

Weitere Informationen

Aktuelle Maßnahmen bundesweit im Überblick

Diese Graphik zeigt einen Überblick über aktuelle bundesweite Maßnahmen. Alle Informationen finden sich im Fließtext.

Nachweise über eine geringe epidemiologische Gefahr

Als Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr im Sinne dieser Verordnung gilt ein:              

  • 1G-Nachweis: Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte
    • Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf und zwischen der Erst- und Zweitimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen. 
    • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf. (Anmerkung: Impfnachweise über eine Dosis mit Janssen verlieren mit 3. Jänner 2022 ihre Gültigkeit. Daher bedarf es frühestens 14 Tage nach der 1. Dosis eine 2. Dosis, um weiterhin einen gültigen Impfnachweis zu erhalten).
    • Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf.
    • Impfung mit einer 3. Dosis: Nach Erhalt einer weiteren Impfung beträgt die Gültigkeitsdauer des Impfnachweises erneut 360 Tage. Zwischen dieser Impfung und einer Immunisierung, bei der nur eine Impfung vorgesehen ist, müssen mindestens 14 Tage liegen. Bei allen anderen Impfschemata müssen mindestens 120 Tage vergangen sein. 

Für Personen, die zwar die 1. Dosis, aber noch nicht die 2. Dosis der Corona-Schutzimpfung erhalten haben, gibt es eine Übergangsfrist bis 6.12.2021. In diesen Fällen gilt der Impfnachweis über die 1. Dosis zusammen mit einem gültigen PCR-Test (72 Stunden) als gültiger 2-G-Nachweis. Eine Abbildung im Grünen Pass ist nicht möglich.

  • 2G-Nachweis: Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 oder ein
    • Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion, die molekularbiologisch bestätigt wurde.
    • Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich infizierte Person ausgestellt wurde.
    • Corona-Testpass gemäß COVID-19-Schulverordnung 2021.
  • 2,5G-Nachweis: Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19, Genesungs- oder Absonderungsbescheid
    • oder ein PCR-Test, der nicht älter ist als 72 Stunden.
  • 3G-Nachweis: Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19, Genesungs- oder Absonderungsbescheid, ein negativer PCR-Test, der nicht älter ist als 72 Stunden oder ein Nachweis
    • einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines Antigentests, nicht älter als 24 Stunden.
    • gemäß COVID-19-Schulverordnung 2021 (Corona-Testpass).

Erhebung von Kontaktdaten

Der Inhaber einer Betriebsstätte, der Verantwortliche für einen bestimmten Ort oder der für eine Zusammenkunft Verantwortliche ist zur Ermittlung folgender personenbezogener Daten der betroffenen Person ermächtigt: Name, Geburtsdatum, Gültigkeit bzw. Gültigkeitsdauer des Nachweises und Barcode bzw. QR-Code.

Abstand und Mund- und Nasenschutz

Beim Betreten öffentlicher Orte in geschlossenen Räumen ist eine FFP2-Maske oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard zu tragen. 

Kinder bis zum abgeschlossenen 6. Lebensjahr müssen keine FFP2-Maske oder einen MNS tragen. Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr bis zum 14. Lebensjahr dürfen auch einen MNS oder eine eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen. Schwangere dürfen ebenfalls einen MNS oder eine eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen.

Zu haushaltsfremden Personen soll ein Abstand von 2 Metern eingehalten werden.

Ausgangsregelung

Es gelten ganztägige Ausgangsbeschränkungen. Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs ist nur zu folgenden Zwecken zulässig:

  • Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum.
  • Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten.
  • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, wie insbesondere der Kontakt mit dem nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartner, einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kinder und Geschwister) und wichtigen Bezugspersonen, die Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens, die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen, die Deckung eines Wohnbedürfnisses, die Befriedigung religiöser Grundbedürfnisse, sowie die Versorgung von Tieren.
  • berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke.
  • Aufenthalt im Freien alleine, mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt oder Personen zur körperlichen und psychischen Erholung.
  • zur Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen oder gerichtlichen Wegen.
  • zur Teilnahme an gesetzlich vorgesehenen Wahlen und zum Gebrauch von gesetzlich vorgesehenen Instrumenten der direkten Demokratie.
  • zum Zweck des Betretens von Kundenbereichen bestimmter Betriebsstätten wie z.B. Apotheken, Lebensmittelhandel, Drogeriemärkte, Gesundheits- und Pflegedienstleistungen, Tankstellen, Banken, Postdienstanbieter, KFZ- und Fahrradwerkstätten, Abholung vorbestellter Speisen, etc.).

Öffentlicher Verkehr

Bei der Benützung von Seil- und Zahnradbahnen, Massenbeförderungsmitteln und in den dazugehörigen Stationen, Bahnsteigen, Haltestellen, Bahnhöfen und Flughäfen sowie deren jeweiligen Verbindungsbauwerken ist in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen.

Für die Benützung von Seil- und Zahnradbahnen gilt:

  • Der Betreiber darf Personen nur einlassen, wenn sie einen 2G-Nachweis vorweisen. Die Person hat diesen Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.
  • Personen, die die Seil- oder Zahnradbahn zur Deckung notwendiger Grundbedürfnisse des täglichen Lebens benutzen, müssen keinen 2G-Nachweis erbringen, dafür aber eine FFP2-Maske tragen.
  • Der Betreiber von Seil- und Zahnradbahnen hat einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.

Die Benützung von Reisebussen und Ausflugsschiffen im Gelegenheitsverkehr ist untersagt.

Gastronomie und Beherbergung

Gastronomie

  • Die Gastronomie ist geschlossen.
  • (Ausnahmen sind Gastronomiebetriebe in Kranken- und Kuranstalten, Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe, Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung von Kindern und Jugendlichen und Betrieben für ausschließlich dort betreute, untergebrachte oder nicht zum bloßen Besuch aufhältige Personen).
  • Es gilt eine FFP2-Maskenpflicht für Kund:innen. Weiteres ist die Konsumation von Speisen und Getränken nicht in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle gestattet und dürfen nur im Sitzen an Verabreichungsplätzen konsumiert werden. Selbstbedienung ist zulässig, sofern durch besondere hygienische Vorkehrungen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Mit FFP2-Maske ist die Abholung von Speisen und alkoholfreien sowie in handelsüblich verschlossenen Gefäßen abgefüllten alkoholischen Getränken gestattet.

Beherbergung

  • Beherbergungsbetriebe (inkl. Campingplätze und Schutzhütten) sind geschlossen.
  • (Ausnahmen Zweck der Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen, unaufschiebbare berufliche Gründe, Stillung eines dringenden Wohnbedürfnisses, Kurgäste bzw. Patientinnen und Patienten und deren Begleitpersonen in einer Kuranstalt oder Einrichtung zur Rehabilitation, sowie für Schüler:innen zum Zweck des Schulbesuchs und Studierende zu Studienzwecken).
  • Personen, die sich zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Bestimmung bereits in Beherbergung befanden oder für die im Vorfeld mit dem/der Unterkunftgeber:in vereinbarte Dauer der Beherbergung kann eine Ausnahme gemacht werden.
  • Beim Betreten gilt die FFP2-Maskenpflicht.

Zusammenkünfte

  • Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs zum Zweck der Teilnahme an Zusammenkünften ist nur für folgende Zusammenkünfte zulässig:
    • Begräbnisse
    • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz
    • Zusammenkünfte zu beruflichen Zwecken, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind
    • unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen politischer Personen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist
    • unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist
    • unaufschiebbare Zusammenkünfte nach dem Arbeitsverfassungsgesetz
    • Zusammenkünfte zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, zur Erfüllung von erforderlichen Integrationsmaßnahmen nach dem Integrationsgesetz und zu beruflichen Abschlussprüfungen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist
    • Zusammenkünfte von medizinischen und psychosozialen Selbsthilfegruppen

Sollten bei diesen Zusammenkünften nicht alle Teilnehmer:innen über einen 2G-Nachweis verfügen, ist eine FFP2-Maske zu tragen.

  • Für Zusammenkünfte zu Proben zu beruflichen Zwecken und zur beruflichen künstlerischen Darbietung in fixer Zusammensetzung gilt:
    •  die 3G-Regel, wenn physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden können.
    • Zusätzlich hat der für die Zusammenkunft Verantwortliche einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.
  • Für Zusammenkünfte im Rahmen des Arbeitsmarktservice, sowie für sonstige Zusammenkünfte zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken gilt der 3G-Nachweis, wenn physischer Kontakt nicht ausgeschlossen oder das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann.
  • Weitere Ausnahmen für Zusammenkünfte:
    • Spitzensport.
    • das Befahren von Theatern, Konzertsälen und -arenen, Kinos, Varietees und Kabaretts, wenn dies mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen erfolgt.
    • das Proben und künstlerische Darbietungen in fixer Zusammensetzung ohne Publikum, die zu beruflichen Zwecken erfolgen.

Kundenbereiche

  • Betriebsstätten des Handels, körpernaher Dienstleistungen und Freizeit- oder Kultureinrichtungen dürfen nicht betreten werden. Ausnahme ist die Abholung vorbestellter Waren, wobei hierzu eine FFP2-Maske zu tragen ist.
  • Kundenbereiche für nicht körpernahe Dienstleistungen dürfen nur mit einem 2G-Nachweis betreten werden.
  • Ausnahmen gibt es für Betriebstätten des täglichen Bedarfs, wie etwa Apotheken, Lebensmittelhandel, Banken, Tankstellen etc.
  • Das Betreten des Kundenbereichs von Betriebsstätten ist für Kundinnen und Kunden nur mit FFP2-Maske zulässig. Kann auf Grund der Eigenart der Dienstleistung vom Kunden das Tragen einer FFP2-Maske nicht eingehalten werden, ist diese nur zulässig, wenn das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann.

Am Arbeitsplatz

  • Die berufliche Tätigkeit sollte vorzugsweise außerhalb der Arbeitsstätte erfolgen, sofern dies möglich ist und sowohl Arbeitgeber:in als auch Arbeitnehmer:in damit einverstanden sind.
  • Arbeitnehmer:innen, Inhaber:innen und Betreiber:innen dürfen Arbeitsorte, an denen physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden können, nur betreten, wenn sie über einen 3G-Nachweis verfügen. (Nicht als Kontakte gelten höchstens zwei physische Kontakte pro Tag, die im Freien stattfinden und jeweils nicht länger als 15 Minuten dauern).
  • Es soll eine FFP2-Maske getragen werden, sofern ein physischer Kontakt zu Personen nicht ausgeschlossen ist oder das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann.
  • Der Inhaber eines Arbeitsortes mit mehr als 51 Arbeitnehmer:innen hat eine/ einen COVID-19-Beauftragte/n zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.
  • Im Hinblick auf das Tragen einer Maske und die Vorlage eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr können in begründeten Fällen über diese Verordnung hinausgehende, strengere Regelungen vorgesehen werden.
  • Kann glaubhaft gemacht werden, dass ein negativer PCR-Test aus Gründen der mangelnden Verfügbarkeit oder einer nicht zeitgerechten Auswertung nicht vorgewiesen werden kann, dürfen Betreiber Personen ausnahmsweise auch dann einlassen, wenn diese einen 3G-Nachweis vorlegen. Dies gilt auch für Betreiber:innen.
  • Arbeitsorte im Gesundheits- und Pflegebereich dürfen nur mit einem 2G-Nachweis und einem zusätzlichen negativen PCR-Test betreten werden. In Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe sowie in Krankenanstalten und Kuranstalten und sonstigen Orten, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden, ist außerdem das Tragen einer FFP2-Maske in geschlossenen Räumen verpflichtend. (Ausnahme: Betreiber:innen dürfen die Mitarbeiter:innen ausnahmsweise auch mit einem negativen Antigentest einer befugten Stelle einlassen, sofern aus Gründen der mangelnden Verfügbarkeit oder einer nicht zeitgerechten Auswertung kein negativer PCR-Test vorgewiesen werden kann. Dies gilt sinngemäß auch für die Betreiber:innen).

Bildungsbereich

Zusammenkünfte für Aus- und Fortbildungszwecke dürfen nur für Personen aus demselben Haushalt stattfinden. Andernfalls darf eine Aus- und Fortbildung nur gegenüber so vielen Personen stattfinden wie maximal erforderlich sind.

Die Schulen sind für alle die sie brauchen geöffnet. Es gilt eine Maskenpflicht im gesamten Schulgebäude, sowie in Klassen- und Gruppenräumen.

Für weitere verbindliche Regelungen siehe COVID-19-Schulverordnung 2021/22 und COVID-19-Hochschulgesetz.

Ab KW 38 stellt die Corona-Kommission das epidemiologische Risiko für die Bildungseinrichtungen pro Bundesland fest. Auf Basis dieser Einstufung legt die Bildungsdirektion die Risikostufe für das Bundesland im Einvernehmen mit der Zentralstelle per Verordnung fest. Die zuständige Bildungsdirektion informiert dann die Schulen. Definierte Rahmenbedingungen ermöglichen zudem flexible Maßnahmensetzung am Schulstandort. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF)

Gesundheits- und Sozialbereich

Mobile Pflege- und Betreuungsdienstleistungen

  • Erbringer mobiler Pflege- und Betreuungsdienstleistungen dürfen auswärtige Arbeitsstellen nur betreten, wenn sie einen 2G-Nachweis vorweisen und in geschlossenen Räumen bei Kundenkontakt FFP2-Maske tragen.
  • Kann ein 2G-Nachweis nicht vorgewiesen werden, ist ein PCR-Test (max. 72 Stunden alt) vorzuweisen und bei unmittelbarem Kundenkontakt eine Maske zu tragen.

Kranken- und Kuranstalten

Das Betreten von Krankenanstalten und Kuranstalten ist untersagt.

  • Ausnahmen:
    • Patienten,
    • Personen, die zur Versorgung der Patienten oder zum Betrieb der Einrichtung erforderlich sind,
    • einen Besucher pro Patient pro Woche, sofern der Patient länger als eine Woche aufgenommen ist,
    • zusätzlich höchstens zwei Personen zur Begleitung oder zum Besuch minderjähriger Patienten pro Tag,
    • zusätzlich höchstens zwei Personen zur Begleitung unterstützungsbedürftiger Patienten pro Tag,
    • höchstens eine Person zur Begleitung bei Untersuchungen während der Schwangerschaft sowie vor und zu einer Entbindung und zum Besuch nach einer Entbindung,
    • Besuche im Rahmen der Palliativ- und Hospizbegleitung, Seelsorge sowie zur Begleitung bei kritischen Lebensereignissen.
  • Patienten, Besucher und Begleitpersonen dürfen sonstige Orte, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden, nur mit FFP2-Maske betreten.
  • Kann glaubhaft gemacht werden, dass ein negativer PCR-Test aus Gründen der mangelnden Verfügbarkeit oder einer nicht zeitgerechten Auswertung nicht vorgewiesen werden kann, dürfen Betreiber Personen ausnahmsweise auch dann einlassen, wenn diese einen 3G-Nachweis vorlegen. Dies gilt sinngemäß auch für Betreiber:innen.

Für Besucher:innen gilt:

  • Der Betreiber darf Besucher und Begleitpersonen nur einlassen, wenn diese einen 2G-Nachweis vorweisen und zusätzlich einen negativen PCR-Test haben, dessen Abnahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegt.
  • Der Besucher bzw.  die Begleitperson hat diesen Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

Für Mitarbeiter:innen gilt: 

  • Der Betreiber darf Mitarbeiter nur einlassen, wenn diese einen 2G-Nachweis vorweisen. Alternativ kann auch ein gültiger PCR-Test vorgewiesen werden. Im Fall eines positiven Testergebnisses kann das Einlassen abweichend davon dennoch erfolgen, wenn mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit nach abgelaufener Infektion vorliegt und auf Grund der medizinischen Laborbefunde, insbesondere auf Grund eines CT-Werts >30, davon ausgegangen werden kann, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.

Für Betreiber:innen gilt:

  • Der Betreiber hat einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.

Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe

Das Betreten von Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe ist untersagt.

  • Ausnahmen:
    • Bewohner
    • Personen, die zur Versorgung der Bewohner oder zum Betrieb der Einrichtung erforderlich sind,
    • Besuche im Rahmen der Palliativ- und Hospizbegleitung, Seelsorge sowie zur Begleitung bei kritischen Lebensereignissen,
    • Besuche mit jeweils höchstens zwei Personen pro Bewohner pro Tag,
    • zusätzlich höchstens zwei Personen pro unterstützungsbedürftigem Bewohner pro Tag, wenn diese regelmäßige Unterstützungs- und Betreuungsaufgaben leisten,
    • zusätzlich höchstens zwei Personen zur Begleitung minderjähriger Bewohner von stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe pro Tag.
  • Bewohner sollen an allgemein zugänglichen und nicht zum Wohnbereich gehörigen Orten eine FFP2-Maske tragen.
  • Kann glaubhaft gemacht werden, dass ein negativer PCR-Test aus Gründen der mangelnden Verfügbarkeit oder einer nicht zeitgerechten Auswertung nicht vorgewiesen werden kann, dürfen Betreiber Personen ausnahmsweise auch dann einlassen, wenn diese einen 3G-Nachweis vorlegen. Dies gilt sinngemäß auch für Betreiber:innen.

Für Besucher:innen gilt:

  • Der Betreiber darf Besucher und Begleitpersonen nur einlassen, wenn diese einen 2G-Nachweis vorweisen und zusätzlich einen negativen PCR-Test haben, dessen Abnahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegt.
  • Der Besucher bzw.  die Begleitperson hat diesen Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.
  • Der Betreiber darf Besucher und Begleitpersonen nur einlassen, wenn diese während des Besuchs bzw. Aufenthalts durchgehend eine FFP2-Maske tragen.

Für Mitarbeiter:innen gilt: 

  • Der Betreiber darf Mitarbeiter nur einlassen, wenn diese einen 2G-Nachweis vorweisen. Alternativ kann auch ein gültiger PCR-Test vorgewiesen werden. Im Fall eines positiven Testergebnisses kann das Einlassen abweichend davon dennoch erfolgen, wenn mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit nach abgelaufener Infektion vorliegt und auf Grund der medizinischen Laborbefunde, insbesondere auf Grund eines CT-Werts >30, davon ausgegangen werden kann, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.
  • Mitarbeiter haben in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen.

Für Betreiber:innen gilt:

  • Der Betreiber von Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe darf Bewohner zur Neuaufnahme nur einlassen, wenn diese einen 2,5G-Nachweis vorweisen.
  • Der Betreiber von Alten- und Pflegeheimen hat den Bewohnern mindestens alle sieben Tage, sofern sie aber innerhalb dieses Zeitraums das Heim verlassen haben, mindestens alle drei Tage einen Antigentest auf SARS-CoV-2 oder molekularbiologischen Test auf SARS-CoV-2 anzubieten.
  • Der Betreiber hat einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.

Freizeit, Sport und Kultur

Freizeit

Freizeiteinrichtungen (wie z.B. Freizeit- und Vergnügungsparks, Bäder, Tanzschulen, Einrichtungen zur Ausübung der Prostitution, Tierparks etc.) sind geschlossen.

Kultur und Kultur

Kunst- und Kultureinrichtungen (Museen, Kunsthallen, kulturelle Ausstellungshäuser, Bibliotheken, Büchereien, Archive, Theater, Kinos, Varietees, Kabaretts, Konzertsäle- und -arenen) sind geschlossen.

Sport

  • Indoor Sportstätten sind geschlossen (Ausnahmen: Outdoor Sportstätten, Spitzensportler, Behindertensport, Berufssportler sowie deren Betreuer und Trainer sowie Vertreter der Medien).
  • Outdoor Sportstätten sind geöffnet, wobei die Sportausübung  nur mit Personen die im gemeinsamen Haushalt leben, dem nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartner, einzelnen engsten Angehörigen wie Eltern, Kinder und Geschwister oder einzelnen wichtigen Bezugspersonen stattfinden darf.

  • Spitzensportler:innen:
    • Bei der Sportausübung durch Spitzensportler ist vom verantwortlichen Arzt ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dessen Einhaltung laufend zu kontrollieren.
    • Spitzensportler, sowie deren Betreuer und Trainer, haben für den Trainings- und Wettkampfbetrieb einen 3G-Nachweis vorzuweisen, wenn physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden können.
    • Bei Bekanntwerden einer SARS-CoV-2-Infektion bei einem Sportler, Betreuer oder Trainer sind in den folgenden vierzehn Tagen nach Bekanntwerden der Infektion vor jedem Wettkampf alle Sportler, Betreuer und Trainer einer molekularbiologischen Testung oder einem Antigentest auf das Vorliegen einer SARS-CoV-2-Infektion zu unterziehen.

Letzte Aktualisierung: 25.11.2021, siehe 5. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung. Die Darstellung der aktuellen Maßnahmen auf Bundesebene auf corona-ampel.gv.at dient zur Information der Bevölkerung und wird regelmäßig aktualisiert. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist nicht rechtsverbindlich.