Bundesweite Maßnahmen

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Hinweise

Aktuelle Maßnahmen bundesweit im Überblick

Diese Graphik zeigt einen Überblick über aktuelle Maßnahmen. Alle Informationen finden sich im Fließtext.

Abstand

Ab 26. Oktober gilt ein Mindestabstand von 1 Meter zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben. Ausnahmen gelten bei geeigneten Schutzvorrichtungen, innerhalb von Gruppen bis maximal 6 Personen (Maximal sechs Erwachsene zuzüglich maximal sechs minderjährige Kinder), zwischen Menschen mit Behinderungen und Begleitpersonen, bei der Vornahme religiöser Handlungen, in Flugzeugen und unter Wasser.

Mund-Nasen-Schutz (MNS)

Achtung: Nach einer zweiwöchigen Übergangsfrist sind ab 7. November Gesichtsvisiere nicht mehr erlaubt, der MNS muss eng anliegend getragen werden. Das Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung gilt nicht

  • für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr,
  • für Personen, denen dies aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann. In diesem Fall sind auch Vollvisiere (keine Kinnvisiere) zulässig. Wenn Personen auch dies aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann, gilt die Verpflichtung nicht, und
  • während der Konsumation von Speisen und Getränken.

Aktuell ist ein MNS in folgenden Bereichen zu tragen:

  • Öffentliche Orte 
    • In geschlossenen öffentlichen Räumen, darunter fallen auch unterirdische Passagen, sämtliche öffentliche Veranstaltungen, Bahnhöfe, U-Bahnstationen, Bahnsteige, Flughäfen, Haltestellen und öffentliche Verkehrsmittel
  • Verkehr 
    • In öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis und taxiähnlichen Betrieben sowie bei Schülertransporten und bei der Beförderung von Menschen mit Behinderungen und von Kindergartenkindern
    • In Seil- und Zahnradbahnen, Flugzeugen, Reisebussen und im Innenbereich von Ausflugsschiffen
  •  Fach- und Publikumsmessen 
    • Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Besucherinnen und Besucher sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien, selbst wenn der 1-Meter-Abstand eingehalten werden kann
  • Gesundheitsbereich 
    • Für Besucherinnen und Besucher von Pflegeheimen, Krankenanstalten und Kuranstalten sowie beim Betreten von Orten, an denen Gesundheits- und Pflegedienstleistungen erbracht werden
    • Für Mitarbeiter/innen ab Betreten und für Bewohner/innen von Alten-, Pflege- und Behindertenheimen an allgemein zugänglichen und nicht zum Wohnbereich gehörigen Orten
    • In Apotheken für Kundinnen und Kunden sowie Personal
  • Demonstrationen 
    • Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wenn der 1-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann
  • Beherbergungsbetriebe 
    • In allgemeinen Bereichen für Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Kundenkontakt in allgemein zugänglichen Bereichen in geschlossenen Räumen. Bei Gastronomie-Betrieb gelten die Gastronomieregeln
  • Handel und Dienstleistungen 
    • Bei Dienstleistungen, wenn der 1-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann oder keine anderen Schutzmaßnahmen (z.B. Plexiglasscheibe) vorhanden sind
    • Wenn auf Grund der Eigenart der Dienstleistung der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann (z.B. bei Pflege- und Gesundheitsdienstleistungen)
    • In sämtlichen Betriebsstätten für Kundinnen und Kunden sowie Personal im Kundenbereich in geschlossenen Räumen (z.B. Supermarkt, Autohandel, Banken, Versicherungen, Friseure, Apotheken, etc.). Dies gilt auch für Verbindungsbauwerke von Betriebsstätten, die baulich verbunden sind (z.B. Einkaufszentren)
    • In Verwaltungsbehörden und Verwaltungsgerichten für den Parteienverkehr
    • In Bädern für Badegäste und Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen (ausgenommen Feuchträumen, wie Duschen und Schwimmhallen)
    • In Sportstätten für Gäste und für Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen (Ausgenommen bei Sportausübung)
    • In Museen, Ausstellungen, Bibliotheken, Archiven sowie sonstigen Freizeiteinrichtungen für Gäste und Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen
    • Die Betreibenden sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bei Kundenkontakt einen MNS zu tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet
  • Märkte 
    • Sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien
  • Gastronomie 
    • In der Gastronomie für Personal bei Kundenkontakt und für KundInnen, wenn sie sich nicht an ihrem Sitzplatz befinden – auch im Freien (z.B. Gastgarten)
  • Veranstaltungen 
    • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und im Freien 

    Gastronomie

    • Essen und Trinken ist in geschlossenen Räumen nur im Sitzen an Verabreichungsplätzen erlaubt. Im Freien an Imbissständen, wie beispielsweise an Würstelständen, Kebabständen, Punschständen und Gastronomieständen von Märkten oder Gelegenheitsmärkten im Sinne des § 10c an Verabreichungsplätzen kann auch im Stehen konsumiert werden.
    • Vom erstmaligen Betreten der Betriebsstätte bis zum Einfinden am Verabreichungsplatz hat der Kunde gegenüber anderen Personen, die nicht zu seiner Besuchergruppe gehören, einen Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Beim Verlassen des Verabreichungsplatzes hat der Kunde gegenüber anderen Personen, die nicht zu seiner Besuchergruppe gehören, einen Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und zudem einen MNS zu tragen (außer am Sitzplatz) – das gilt für geschlossene Räume und im Freien der Betriebsstätte (z.B. Gastgarten).
    • Das Personal hat bei Kundenkontakt einen MNS zu tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet.
    • Maximale Personenanzahl pro Besuchergruppepro Tisch: 6 Personen in geschlossenen Räumen (Maximal sechs Erwachsene zuzüglich maximal sechs minderjährige Kinder) oder 12 Personen im Freien (Maximal zwölf Erwachsene zuzüglich maximal sechs minderjährige Kinder). Zwischen verschiedenen Besuchergruppen ist mindestens 1 Meter Abstand einzuhalten.
    • Sperrstunde: 1:00 Uhr; Nach der Sperrstunde darf im Umkreis von 50 Metern um Betriebsstätten kein Alkohol konsumiert werden. Das gilt auch für Tankstellenshops mit Gastronomielizenz sowie für Imbissstände.
    • Bei mehr als 50 zur Verfügung stehenden Sitzplätzen, ist ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen. Dieses kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten, wie beispielsweise ein System zur Erfassung von Anwesenheiten auf freiwilliger Basis der Gäste, beinhalten.

    Fach- und Publikumsmessen

    • Bewilligung durch Bezirksverwaltungsbehörde ist notwendig.
    • Bei Fach- und Publikumsmessen ist von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Besucherinnen und Besuchern ein MNS zu tragen, unabhängig davon, ob die Messe im Freien oder in einem geschlossenen Raum stattfindet,  selbst wenn der 1-Meter-Abstand eingehalten werden kann.
    • Bestellung eines COVID-19-Beauftragten, Schulung der MitarbeiterInnen und Präventionskonzept sind notwendig; dieses hat insbesondere zu enthalten:
      • Steuerung der Besucherströme inkl. Timeslots
      • Hygienemaßnahmen
      • Regelungen bei Auftreten einer Infektion
    • Bei Gastronomiebetrieb gelten die Gastronomieregeln .
    • Für Einzelveranstaltungen wie zum Beispiel Vorträge oder Seminare im Rahmen von Fach- und Publikumsmessen gelten die Besucherhöchstgrenzen der Veranstaltungen.

    Gelegenheitsmärkte

    • Gelegenheitsmärkte sind Verkaufsveranstaltungen, zu denen saisonal oder nicht regelmäßig an einem bestimmten Platz Händler, Betreiber von Gastgewerben oder Schaustellerbetrieben zusammenkommen, um Waren, Speisen oder Getränke zu verkaufen oder Dienstleistungen anzubieten
    • Ab einer zu erwartenden Anzahl von mehr als 250 gleichzeitig anwesenden Besuchern ist eine Bewilligung durch die Bezirksverwaltungsbehörde notwendig, die Voraussetzung dafür ist ein COVID-19-Präventionskonzept sowie ein COVID-19-Beauftragter.
    • Bei Gastronomiebetrieb gelten die Gastronomieregeln. Im Freien an Imbissständen, wie beispielsweise an Würstelständen, Kebabständen, Punschständen und Gastronomieständen von Märkten oder Gelegenheitsmärkten im Sinne des § 10c an Verabreichungsplätzen kann auch im Stehen konsumiert werden.
    • Betreiberinnen und Betreiber können sich unter https://www.sichere-gastfreundschaft.at/ informieren.

    Veranstaltungen

    Als Veranstaltung gelten insbesondere geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung. Dazu zählen jedenfalls kulturelle Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Hochzeiten, Begräbnisse, Filmvorführungen, Ausstellungen, Vernissagen, Kongresse, Schulungen und Aus- und Fortbildungen.

    Private Veranstaltungen

    • Für Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze (etwa Stehveranstaltungen oder auch Hochzeits-, Geburtstags- und Weihnachtsfeiern) gilt derzeit in geschlossenen Räumen die maximale Personen-Höchstzahl von 6 Personen (maximal sechs Erwachsene zuzüglich maximal sechs minderjährige Kinder).
      • Ausgenommen von dieser Personenbeschränkung sind Begräbnisse. Für Begräbnisse gilt eine Höchstzahl von 100 Personen.
    • Für Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze (etwa Stehveranstaltungen oder auch Hochzeits-, Geburtstags- und Weihnachtsfeiern) im Freien gilt derzeit eine maximale Personen-Höchstzahl von 12 Personen (maximal zwölf Erwachsene zuzüglich maximal sechs minderjährige Kinder).

    Professionelle Veranstaltungen

    • Für professionelle Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen gilt in geschlossenen Räumen die maximale Personen-Höchstzahl von 1000. Es gilt MNS-Pflicht auch am Sitzplatz.
    • Für professionelle Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen gilt im Freien die maximale Personen-Höchstzahl von 1500. Es gilt MNS-Pflicht auch am Sitzplatz.
    • An einem Veranstaltungsort dürfen mehrere Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden, wenn die Personen-Höchstzahlen pro Veranstaltung nicht überschritten werden und durch organisatorische Maßnahmen, wie zB räumliche oder bauliche Trennung oder zeitliche Staffelung eine Durchmischung der Personen ausgeschlossen wird.
    • Bei diesen Veranstaltungen dürfen Speisen und Getränken (mit Ausnahme von Wasser) nicht ausgegeben werden, außer die Veranstaltung dauert länger als drei Stunden (siehe Gastronomie) oder für die Veranstaltung ist die Verabreichung von Speisen und Getränken typisch, dann gilt Essen und Trinken nur am Sitzplatz.

    Allgemeines zu Veranstaltungen

    • Der 1-Meter-Mindestabstand ist einzuhalten (Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, sind davon ausgenommen) und auch ein MNS ist zu tragen.
    • Ganz allgemein gelten die Grenzen nicht für den beruflichen Bereich (auch professionell ausgeübter Sport, Musik, etc.).
    • Die Veranstaltungsbegrenzungen gelten auch für soziale Aktivitäten in geschlossenen Räumen in Gruppen.
    • Bei Gastronomiebetrieben gelten die Gastronomieregeln.
    • Veranstaltungen im Freien mit über 100 Personen und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit über 50 Personen haben eine/n COVID-19 Beauftragte/n zu bestellen und ein entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zu erarbeiten und umzusetzen.
    • Die für die Durchführung der Veranstaltung notwendigen Personen sind von der maximal zulässigen Personenanzahl ausgenommen (z.B.: Darstellerinnen und Darsteller, Orchester).

    Sportveranstaltungen im Spitzensport

    Veranstaltungen, bei denen ausschließlich Spitzensportler Sport ausüben, sind in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 und im Freiluftbereich mit bis zu 200 Sportlern zuzüglich der Trainer, Betreuer und sonstigen Personen, die für die Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, zulässig. Der Veranstalter hat ein entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen. Durch ärztliche Betreuung und durch COVID-19-Testungen der Sportler, Betreuer und Trainer soll zudem das Infektionsrisiko minimiert werden.

    Generelle Sperrstunde

    Aktuell gilt eine generelle Sperrstunde um 1.00 Uhr. Diese gilt auch für „geschlossene Veranstaltungen“. Außerdem kann es lokale Zusatzregelungen geben (siehe regionale (zusätzliche) Maßnahmen).

    Alten-, Pflege- und Behindertenheime

    • MNS-Pflicht für Besucher/innen und Mitarbeiter/innen ab Betreten von Alten-, Pflege- und Behindertenheimen und für Bewohner/innen an allgemein zugänglichen und nicht zum Wohnbereich gehörigen Orten.
    • Präventionskonzept ist  auszuarbeiten und umzusetzen. Das COVID-19-Präventionskonzept kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten, wie beispielsweise ein System zur Erfassung von Anwesenheiten auf freiwilliger Basis der Besucher, beinhalten.
    • Besuche im Rahmen der Palliativ- und Hospizbegleitung sowie zur Begleitung bei kritischen Lebensereignissen müssen ermöglicht werde. Außerdem dürfen die vorgesehenen Maßnahmen nicht unverhältnismäßig sein oder zu unzumutbaren Härtefällen führen.

    Informationen zum Bildungsbereich

    Weitere Informationen zu den Maßnahmen im Bildungsbereich sind auf den Seiten des BMBWF (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung) abrufbar. Informationen zur Corona-Ampel für Schulen stehen unter Corona-Ampel an Schulen und elementarpädagogischen Einrichtungen (BMBWF) sowie Die Corona-Ampel und die Schule (schule.at) bereit. 

    Letzte Aktualisierung: 25.10.2020, siehe COVID-19-Maßnahmenverordnung; Die Darstellung der aktuellen Maßnahmen auf Bundesebene auf corona-ampel.gv.at dient zur Information der Bevölkerung und wird regelmäßig aktualisiert. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist nicht rechtsverbindlich.