Bundesweite Maßnahmen

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Hinweise

5. Novelle der COVID-19-Öffnungsverordnung

Sämtliche Regelungen der aktuellen COVID-19-Öffnungsverordnung sind bis einschließlich 30. Juni 2021 gültig.

Hier folgend angeführt sind zentrale Bereiche, für weitere verbindliche Regelungen siehe COVID-19-Öffnungsverordnung, bzw. Novelle.

Testpflicht bei Ausreise (Hochinzidenzgebiete)

Das Verlassen folgender Regionen ist derzeit nur mit negativem PCR- (nicht älter als 72 Stunden) oder Antigen-Test (nicht älter als 48 Stunden) zulässig:

  • Burgenland: -
  • Kärnten: -
  • Niederösterreich: - 
  • Oberösterreich: -
  • Salzburg: - 
  • Steiermark: -
  • Tirol: - 
  • Vorarlberg: - 
  • Wien: -

Details und weitere Informationen sind den Sub-Seiten der Bundesländer zu entnehmen.

Weitere Informationen

Aktuelle Maßnahmen bundesweit im Überblick

Diese Graphik zeigt einen Überblick über aktuelle bundesweite Maßnahmen. Alle Informationen finden sich im Fließtext.

3-G-Regel

Grundvoraussetzung für die Teilnahme am öffentlichen Leben ist der Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr. Zu dieser 3 G-Regel (geimpft, genesen, getestet) zählen:

  • Nachweis einer negativen Testung auf SARS-CoV-2

  • Ärztliche Bestätigung über eine abgelaufene Infektion

  • Absonderungsbescheid

  • Impfnachweis

  • Nachweis über neutralisierende Antikörper

Die Nachweise für geimpfte, genesene und getestete Personen sind einander gleichgestellt, unterscheiden sich jedoch in ihrem Gültigkeitszeitraum:

Geimpft:

Für Personen, die mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff geimpft wurden, gelten die folgenden Regelungen:

  • Die Erstimpfung gilt ab dem 22. Tag nach dem 1. Stich für maximal 3 Monate ab dem Zeitpunkt der Impfung.

  • Der 2. Stich verlängert den Gültigkeitszeitraum um weitere 6 Monate (somit insgesamt 9 Monate ab dem 1. Stich).

  • Impfstoffe, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist (z.B. von Johnson & Johnson), gelten ab dem 22. Tag nach der Impfung für insgesamt 9 Monate ab dem Tag der Impfung.

  • Für bereits genesene Personen, die bisher einmal geimpft wurden, gilt die Impfung 9 Monate lang ab dem Zeitpunkt der Impfung.

Als Impfnachweis gelten der gelbe Impfpass, ein Impf-Kärtchen sowie ein Ausdruck der Daten aus dem e-Impfpass.

Getestet:

  • Molekularbiologischer Test (z.B. PCR-Test): 72 Stunden ab Probenahme gültig

  • Antigen-Test einer befugten Stelle (z.B. Österreich testet): 48 Stunden ab Probenahme gültig

  • Antigen-Selbsttest, die in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem der Länder erfasst werden: 24 Stunden am Probenahme gültig

  • Point-of-Sale-Tests für das einmalige Betreten von Sportstätten, Betriebsstätten, Restaurants, Hotels oder einer Veranstaltung 

Genesen:

  • Eine ärztliche Bestätigung ist für sechs Monate nach einer abgelaufenen Infektion mit SARS-CoV-2 gültig. Diese muss molekularbiologisch (z.B. PCR-Test) nachgewiesen worden sein. Ein behördlicher Absonderungsbescheid ist ebenfalls für sechs Monate gültig.

  • Ein Nachweis über eine positive Testung auf neutralisierende Antikörper ist für drei Monate gültig. Es ist möglich, nach Ablauf der Frist die Testung erneut durchzuführen.

Erhebung von Kontaktdaten

Der Betreiber einer Betriebsstätte gemäß den §§ 6 und 7, einer nicht öffentlichen Sportstätte gemäß § 8, einer nicht öffentlichen Freizeiteinrichtung gemäß § 9 und der für eine Zusammenkunft Verantwortliche gemäß den §§ 13 bis 16 sind verpflichtet, von Personen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten am betreffenden Ort aufhalten, zum Zweck der Kontaktpersonennachverfolgung den Vor- und Familiennamen und die Telefonnummer und wenn vorhanden die E-Mail-Adresse zu erheben.

Im Falle von Besuchergruppen, die ausschließlich aus im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen bestehen, ist die Bekanntgabe der Daten von nur einer dieser Besuchergruppe angehörigen volljährigen Person ausreichend.

Abstand und FFP2-Maskenpflicht

An öffentlichen Orten ist ein Mindestabstand von einem Meter gegenüber anderen Personen einzuhalten. Davon ausgenommen sind Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben. 

Die Maskenpflicht im Freien entfällt großteils. In öffentlichen, geschlossenen Räumen ist eine FFP2-Maske (bzw. gleich- oder höherwertige Maske) ohne Ausatemventil zu tragen. Dies betrifft unter anderem:

  • Öffentliche Verkehrsmittel (und die dazugehörigen U-Bahn-Stationen, Bahnsteige, Haltestellen, Bahnhöfe und Flughäfen),
  • Fahrgemeinschaften,
    • Seil- und Zahnradbahnen,
    • Kundenbereiche von Betriebsstätten des Handels sowie von Betriebsstätten von Dienstleistungsbetrieben,
  • Parteienverkehr von Verwaltungsbehörden und Verwaltungsgerichten,
  • Gastronomie (gilt nicht für den zugewiesenen Sitzplatz),
  • Beherbergungsbetriebe (in allgemein zugänglichen Bereichen wie der Lobby oder an der Rezeption, gilt nicht im Zimmer); Betretung weiterhin nur aus Ausnahmegründen wie zu dringenden beruflichen Zwecken,
  • aktuell erlaubte Veranstaltungen (z.B. Begräbnisse),
  • aktuell geöffnete Kultureinrichtungen (z.B. Museen, Kunsthallen, Bibliotheken).

Die FFP2-Maskenpflicht gilt auch für von COVID-19 genesene und gegen COVID-19 geimpfte Personen. Eine Ausnahme der FFP2-Maskenpflicht gilt für:

  • Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren,
  • Schwangere und
  • Personen, denen das Tragen einer FFP2-Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann (ärztliches Attest notwendig).

Stattdessen ist ein eng anliegender MNS zu tragen.

Eine generelle Ausnahme von der MNS-Pflicht gilt für 

  • gehörlose und schwer hörbehinderte Menschen sowie deren Kommunikationspartner*innen während der Kommunikation,
  • Kinder unter sechs Jahren und
  • Personen, denen das Tragen eines MNS aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann (ärztliches Attest notwendig).

Öffentlicher Verkehr

  • In Massenbeförderungsmitteln und den dazugehörigen U-Bahn-Stationen, Bahnsteigen, Haltestellen, Bahnhöfen und Flughäfen ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und eine FFP2-Maske (bzw. gleich- oder höherwertige Maske) zu tragen.                                       
  • In Kraftfahrzeugen (privater PKW, Taxi, Uber) dürfen maximal zwei Personen pro Sitzreihe befördert werden (Ausnahme: gemeinsamer Haushalt). Zudem ist eine FFP2-Maske (bzw. gleich- oder höherwertige Maske) zu tragen.
  • Seilbahnen, Gondeln & Aufstiegshilfen: Bei geschlossenen und abdeckbaren Fahrbetriebsmitteln darf nur 75% der Beförderungskapazität ausgelastet werden. Zudem ist eine FFP2-Maske (bzw. gleich- oder höherwertige Maske) zu tragen. Betreiber*innen haben basierend auf der Risikoanalyse und dem Stand der Wissenschaft entsprechende Präventionskonzepte umzusetzen.
  • Für die Benützung von Reisebussen und Ausflugsschiffen im Gelegenheitsverkehr gilt:
    • In geschlossenen Räumen ist eine Maske zu tragen.
    • Der Betreiber darf Personen nur einlassen, wenn sie einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen. Die Person hat diesen Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.
    • Der Betreiber hat einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.

Gastronomie und Beherbergung

Gastronomie

Ab 24 Uhr gilt österreichweit eine Sperrstunde.

Beim Besuch eines Gastronomiebetriebes sind folgende Regeln einzuhalten:

  • 3-G-Regel (siehe oben)

  • Tragen einer FFP2-Maske außerhalb des zugewiesenen Sitzplatzes

  • Gästegruppen in geschlossenen Räumen dürfen aus bis zu 8 Personen (plus betreuungspflichtige Kinder) aus unterschiedlichen Haushalten bestehen. Gästegruppen im Freien dürfen aus bis zu 16 Personen (plus betreuungspflichtige Kinder) aus unterschiedlichen Haushalten bestehen. Besteht die gesamte Gästegruppe aus nur einem Haushalt, darf diese Höchstzahl überschritten werden.

  • Verzehr von Speisen und Getränken darf nur am Sitzplatz erfolgen.

Die Betreiber*innen von Gastronomiebetrieben haben weiters Folgendes sicherzustellen:

  • Zwischen den Personen fremder Tische muss ein Mindestabstand von einem Meter eingehalten werden.

  • Die Konsumation an der Ausgabestelle (z.B. Bar) ist nicht erlaubt. Selbstbedienungsbuffets können unter Hygieneauflagen betrieben werden.

  • Jeder Gastronomiebetrieb muss ein Präventionskonzept erstellen und eine/n Covid-19-Beauftragte/n ernennen.

  • Mitarbeiter*innen mit Kund*innenkontakt müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen (auch im Freien) und wöchentlich einen Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr erbringen. 
  • Verpflichtende Erhebung von Kund*innendaten.

Weiteres:

  • An der Theke oder Bar ist die Konsumation von Speisen und Getränken verboten.

  • Für Imbissstände gilt: Speisen und Getränke dürfen an Verabreichungsplätzen auch im Stehen konsumiert werden, jedoch nicht in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle. Sperrstunde ist um 24 Uhr. Die 3-G-Regel ist keine Voraussetzung für einen Besuch eines Imbissstandes.

  • Die Abholung ist zu den regulären Öffnungszeiten möglich. Daher dürfen von 5 bis 24 Uhr Speisen und Getränke vom Gastronomiebetrieb abgeholt werden. Die 3-G-Regel ist keine Voraussetzung für eine Abholung.

Beherbergung

Die Beherbungsbetriebe dürfen, unter Covid-Auflagen wieder öffnen. Dazu müssen die Betreiber*innen ein COVID-19-Präventionskonzept erstellen und eine/n Covid-19-Beauftragte/n ernennen.

  • Beim erstmaligen Betreten gilt die 3-G-Regel. Bei Ablauf der Gültigkeit während des Aufenthalts muss ein neuer Nachweis erbracht werden.

  • Für die Nutzung des kulinarischen Angebots in Hotels und Beherbergungsbetrieben gelten die Regelungen der Gastronomie. Für die Inanspruchnahme von Gastronomie, Wellness- und Fitnessangeboten muss die 3-G-Regel beachtet werden.

  • In den allgemein zugänglichen Bereichen gilt die Einhaltung des Mindestabstands von einem Meter zu Personen, die nicht im selben Haushalt leben. In geschlossenen Räumen ist zusätzlich das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend.

  • Gästegruppen sind Personen eines gemeinsamen Haushalts gleichgestellt.
  • Verpflichtende Erhebung von Kund*innendaten.

Zusammenkünfte

Allgemein gilt:

  • Indoor sind bis 8 Personen zuzüglich Kinder zulässig
  • Outdoor sind bis 16 Personen zuzüglich Kinder zulässig
  • Keine Abstands- und Maskenpflicht bei bis zu 8 Personen
  • Unter 17 Personen sind Zusammenkünfte ohne Anzeige oder Bewilligung zulässig.
  • Ab 17 Personen gilt die 3-G-Regel, zudem ist eine Anzeige an die lokale Gesundheitsbehörde erforderlich. Zusätzlich ist indoor eine FFP2-Maske zu tragen. Der Ausschank von Getränken und die Verabreichung von Speisen sind nicht zulässig. Diese Regel bezieht sich auf Hochzeiten, Gartenpartys und ähnliche Veranstaltungen.
  • Ab 51 Personen sind nur Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen zulässig. Diese müssen von der lokalen Gesundheitsbehörde bewilligt werden. Die Höchstgrenzen sind 1.500 Personen indoor und 3.000 outdoor. 75% der Sitzplatzkapazität dürfen dabei belegt werden.
  • Für Hochzeiten gilt: Standesamtliche Trauungen werden von der Verordnung nicht geregelt und sind somit unter den Voraussetzungen der jeweiligen Hausordnung zulässig. Veranstaltungen zur Religionsausübung sind von der Verordnung ausgenommen, konfessionelle Trauungen dürfen daher unter den Voraussetzungen der jeweiligen Hausordnung stattfinden. 
  • Für Begräbnisse gilt: Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Die Personenanzahl ist nicht limitiert. Eine FFP2-Maske ist indoor verpflichtend zu tragen, outdoor wird sie empfohlen.
  • Für Demonstrationen gilt: Wie bisher sind auch Demonstrationen als Versammlungen nach dem VersG zulässig. Es gelten weiterhin der Mindestabstand von einem Meter zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, und die FFP2-Maskenpflicht. Zudem besteht versammlungsrechtliche Anzeigepflicht durch die Behörde.

Außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit

Veranstaltungen im Rahmen der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit sind unter folgenden Bedingungen zulässig:  

  • Die Gruppengröße beträgt maximal 50 Personen.
  • Es gilt die 3-G-Regel.

  • Betreuungsperson müssen spätestens alle sieben Tage einen 3-G-Nachweis vorweisen oder bei Kontakt mit Teilnehmer*innen und anderen Betreuungspersonen eine Maske tragen.
  • Der Veranstalter hat ein verpflichtendes Präventionskonzept auszuarbeiten und einzuhalten.

Handel und Dienstleistungen

Handel

  • Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.
  • Für das Betreten von Geschäften ist kein 3-G-Nachweis erforderlich, pro Kund*in muss eine Fläche von 10m2 zur Verfügung stehen.

  • Sperrstunde spätestens 24:00 Uhr.

Dienstleistungen

  • Alle Dienstleistungen dürfen angeboten werden.

  • Für körpernahe Dienstleistungen (z.B. Frisör, Massage, Pediküre) ist ein 3-G-Nachweis erforderlich, dafür sind pro Kund*in 10m2 nötig.
  • Sonstige Dienstleistungen (z.B. Beratung in der Bank) dürfen nur von so vielen Personen in Anspruch genommen werden, wie unbedingt nötig.

  • Es gilt die FFP2-Pflicht und die Abstandsregel. Falls dies aufgrund der Eigenart der Dienstleistung nicht möglich ist, müssen sonstige geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden.

Am Arbeitsplatz

  • Wo immer möglich, sollte auf Homeoffice umgestellt werden.  
  • Am Arbeitsplatz ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und ein MNS in geschlossenen Räumen zu tragen. Eine Ausnahme davon gilt, wenn die Arbeitsverrichtung verunmöglicht werden würde (z.B. Schauspieler*innen). Hier müssen organisatorische Maßnahmen, wie etwa die Bildung von festen Teams, getroffen werden.  
  • Arbeitnehmer*innen folgender Berufsgruppen sind nun verpflichtet, sich spätestens alle sieben Tage einem PCR- oder Antigen-Test zu unterziehen:
    • Lehrer*innen mit unmittelbarem Kontakt zu Schüler*innen,
    • Angestellte in Kinderbetreuungseinrichtungen mit unmittelbarem Kontakt zu den Kindern,
    • Arbeitnehmer*innen im Bereich der Lagerlogistik, wenn die Abstandsregel nicht durchgehend eingehalten werden kann,
    • Arbeitnehmer*innen mit unmittelbarem Kundenkontakt und
    • Personen, die im Parteienverkehr in Verwaltungsbehörden und Verwaltungsgerichten tätig sind.
  • Das negative Testergebnis ist gegenüber dem Arbeitgeber vorzuweisen und für die Dauer von sieben Tagen bereitzuhalten. Kann der Nachweis nicht erbracht werden, muss eine FFP2-Maske (bzw. gleich- oder höherwertige Maske) getragen werden.
  • Der Inhaber einer Betriebsstätte mit mehr als 51 Arbeitnehmern hat einen COVID-19-Beauftragen zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.

Bildungsbereich

  • Ab Montag, 17. Mai 2021, werden unter Einhaltung der 3-G-Regel alle österreichischen Schulen durchgehend in Präsenzbetrieb geführt. 

  • Derzeit soll Lehr- und Prüfungsbetrieb an Hochschulen, sowie Forschung und Administration wenn möglich digital durchgeführt werden.

Für weitere verbindliche Regelungen siehe COVID-19-Schulverordnung 2020/21 und COVID-19-Hochschulgesetz.

Weitere Informationen zu den Maßnahmen im Bildungsbereich sind auf den Seiten des BMBWF (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung) abrufbar. 

Gesundheits- und Sozialbereich

Mobile Pflege- und Betreuungsdienstleistungen

  • Erbringer mobiler Pflege- und Betreuungsdienstleistungen benötigen einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr. Wird ein Testnachweis vorgelegt, ist dieser alle sieben Tage zu erneuern.

  • Zusätzlich ist in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske (bzw. gleich- oder höherwertige Maske) zu tragen.

Kranken- und Kuranstalten

  • Zum Schutz von Kranken- und Kuranstalten gilt für Mitarbeiter*innen die 3-G-Regel.

  • Mitarbeiter*innen müssen in geschlossenen Räumen einen MNS tragen. Bei direktem Patientenkontakt ist eine Corona SARS-CoV-2 Pandemie Atemschutzmaske (CPA), eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder äquivalente bzw. höherem Standard entsprechende Maske zu tragen.

  • Patient*innen, die in Kranken- oder Kuranstalten aufgenommen sind, dürfen pro Tag von einer Person einmal besucht werden. 
  • Zusätzliche Besuche sind für folgende Ausnahmen gestattet:

    • Besuch minderjähriger Patient*innen (höchstens zwei Personen zur Begleitung),

    • Unterstützungsbedürftiger Patient*innen (höchstens zwei Personen zur Begleitung),

    • höchstens eine Person zur Begleitung bei Untersuchungen während der Schwangerschaft sowie vor und zu einer Entbindung und zum Besuch nach einer Entbindung,

    • Besuche im Rahmen der Palliativ- und Hospizbegleitung, Seelsorge sowie zur Begleitung bei kritischen Lebensereignissen,

    • Patientenanwälte nach dem Unterbringungsgesetz (UbG), BGBl. Nr. 155/1990, Bewohnervertreter gemäß HeimAufG, Patienten- und Pflegeanwälte zur Wahrnehmung der nach landesgesetzlichen Vorschriften vorgesehenen Aufgaben sowie eingerichtete Kommissionen zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte.
  • Für Besucher*innen gilt die 3-G-Regel. Zusätzlich ist in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske (bzw. gleich- oder höherwertige Maske) zu tragen und ein Abstand von einem Meter einzuhalten.

Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe

  • Zum Schutz von Alten- und Pflegeheime sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe gilt, dass Mitarbeiter*innen 1 x pro Woche getestet werden, so sie nicht geimpft oder genesen sind.

  • Mitarbeiter*innen müssen in geschlossenen Räumen einen MNS tragen. Bei direktem Patientenkontakt ist eine Corona SARS-CoV-2 Pandemie Atemschutzmaske (CPA), eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder äquivalente bzw. höherem Standard entsprechende Maske zu tragen.

  • Der Betreiber hat sicherzustellen, dass pro Bewohner pro Tag höchstens drei Besucher eingelassen werden. Zusätzliche Besuche sind für folgende Ausnahmen gestattet:

    • Unterstützungsbedürftige Bewohner*innen (höchstens zwei Personen zur Begleitung),

    • Besuche minderjähriger Bewohner*innen (höchstens zwei Personen zur Begleitung),

    • Besuche im Rahmen der Palliativ- und Hospizbegleitung, Seelsorge sowie zur Begleitung bei kritischen Lebensereignissen

    • Bewohnervertreter gemäß Heimaufenthaltsgesetz (HeimAufG), BGBl. I Nr. 11/2004, Patienten-, Behinderten- und Pflegeanwälte sowie Organe der Pflegeaufsicht zur Wahrnehmung der nach landesgesetzlichen Vorschriften vorgesehenen Aufgaben sowie eingerichtete Kommissionen zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte (Fakultativprotokoll zum Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe, BGBl. III Nr. 190/2012).

  • Der Betreiber darf Besucher und Begleitpersonen nur einlassen, wenn diese einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Regel) vorweisen. Der  Besucher bzw.  die Begleitperson hat diesen Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

  • Der Betreiber darf Besucher und Begleitpersonen nur einlassen, wenn diese während des Besuchs bzw. Aufenthalts durchgehend eine Maske tragen, sofern zwischen Bewohner und Besucher bzw. Begleitpersonen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet

  • Betreiber*innen haben basierend auf der Risikoanalyse und dem Stand der Wissenschaft entsprechende Präventionskonzepte umzusetzen.

Freizeit, Sport und Kultur

Allgemein gilt:

  • Das Betreten von Freizeitbetrieben und Kultureinrichtungen ist zwischen 5-24 Uhr erlaubt.

  • Beim Besuch ist der Mindestabstand von einem Meter zu Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einzuhalten. In geschlossenen Räumen ist zusätzlich das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend

Es gilt zusätzlich:

  • Die 3-G-Regel

  • Indoor (z.B. in Bädern und Thermen) muss pro Gast eine Fläche von 10m2 im jeweiligen geschlossenen Raum zur Verfügung stehen.

  • Jeder Freizeitbetrieb muss ein Präventionskonzept erstellen und einen/eine COVID-19-Beauftragte/n ernennen.

  • Für Fahrgeschäfte (z.B. Karussell) gilt, dass zwischen BesucherInnen ein leerer Sitzplatz sein muss.

  • Die Registrierung von Kund*innen ist indoor vorgeschrieben.
  • Für nicht öffentliche Sport- und Freizeiteinrichtung gilt eine verpflichtende Erhebung von Kontaktdaten.

Kultur:

  • Für Museen gelten dieselben Regelungen wie im Handel: kein 3 G-Nachweis, 10m2-Regel

  • Chöre, Blasmusikkapellen und andere Musikgruppen müssen dabei die folgenden Regeln beachten: 3-G-Regel, 10 m2-Regel und die Einhaltung des Mindestabstands von 1 Meter. Eine FFP2-Maske muss nicht getragen werden (wird aber empfohlen, wenn es die entsprechende Musikausübung erlaubt).

Weitere Regelungen für Kulturbetriebe sind unter dem Punkt Zusammenkünfte zu finden.

Sport:

  • Bei Sportanlagen gilt die 3-G-Regel.

  • Alle Sportarten sind zulässig, auch Kontaktsportarten sind wieder möglich.

  • Während dem Sport besteht keine Masken- und Abstandspflicht.

  • Sport im öffentlichen Raum (z.B. im Fußballkäfig) darf von insgesamt 10 Personen ausgeübt werden, Maskenpflicht und Abstand gelten nicht.

  • Sportstätten wie Fitnessstudios können unter strengen Auflagen wieder öffnen. Auch hier ist der Mindestabstand von einem Meter zu Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einzuhalten.

  • Bei der Ausübung von Kontakt- und Mannschaftssportarten bzw. bei erforderlichen Sicherungs- und Hilfeleistungen darf der Abstand, wenn nötig, unterschritten werden. In den allgemeinen, geschlossenen Bereichen ist eine FFP2-Maske zu tragen. Dies gilt allerdings nicht während der Sportausübung.

  • Pro 10 m² darf nur eine Person eingelassen werden. Diese muss die 3-G-Regel beim Betreten befolgen.

  • Betreiber*innen von nicht öffentlichen Sportstätten müssen ein Covid-19-Präventionskonzept erstellen und eine/n Covid-19-Beauftragte/n ernennen.

Letzte Aktualisierung: 10.06.2021, siehe COVID-19-Öffnungsverordnung (bzw. 4. Novelle). Die Darstellung der aktuellen Maßnahmen auf Bundesebene auf corona-ampel.gv.at dient zur Information der Bevölkerung und wird regelmäßig aktualisiert. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist nicht rechtsverbindlich.